Visualisieren – der Schlüssel zu Heilung und Erfolg

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Wie magische Methoden und geistige Kraft bei der Lösung unserer Probleme helfen.

Die Gedanken sind frei,
wer kann sie erraten?
Sie fliegen vorbei
wie nächtliche Schatten.

… denn meine Gedanken
zerreißen die Schranken
und Mauern entzwei,
die Gedanken sind frei!

(Deutsches Volkslied um 1815)

Die Freiheit der Gedanken ist die einzige wirkliche Freiheit, die wir als Menschen haben. Sie gibt uns auch eine gewisse Macht.

Anders als unser Körper und die materielle Welt, die den physikalischen Gesetzen und Zwängen und Notwendigkeiten unterliegen, gibt die Vorstellungskraft uns vielfältige Möglichkeiten, uns selbst und die Welt zu beeinflussen. Unsere Gedankenkraft, unsere Phantasie und unser Vorstellungsvermögen eröffnen ungeahnte Dimensionen.

Die harte Realität ist im gewissen spirituellen Sinne nur Maya, nur Illusion und wird von den darüber stehenden geistigen Mächten geformt und kontrolliert. Als Menschen sind wir aber in der Lage, unsere geistigen Kräfte einzusetzen und durch sie diese geistige Welt zu beeinflussen und sogar eine gewisse Macht zu erlangen. Das ist die Botschaft aller geistigen, spirituellen und religiösen Vorstelllungen, Lehren und Traditionen. Sicherlich bestimmt das Sein das Bewusstsein – wir finden uns hineingeworfen in das Dasein, in unsere Herkunft, in unsere Persönlichkeit, in die uns umgebende Welt mit ihren Zwängen. Auch unser Charakter und Temperament und damit unsere Gefühlswelt sind vorgegeben, vererbt und anerzogen. Nur in den Gedanken sind wir wirklich frei und das ist auch die Vorbedingung für einen freien Willen.

Wir können mit unserer Vorstellungskraft vieles beeinflussen, auch unseren Körper und unsere Seele und Gefühle und sogar die Umwelt. Um diese Freiheit und die Möglichkeiten, die sich damit auftun, zu nutzen, bedarf es aber der Anstrengung und einer gewissen Willenskraft.

Im Normalfall kommen und gehen die Gedanken, wir denken an dies und das, dazu kommen unsere Sorgen und Pflichten. Um die Vorstellungskraft in uns zu entfachen und um Visualisierungen effektiv zu nutzen, bedarf es der Konzentrationsübungen und der Meditation.

Die Kunst der Meditation besteht darin, sich ganz in sich selbst zu versenken und die Umgebung und aufkommende Gedanken auszuschalten und sich ganz auf eine Vorstellung oder ein Thema zu konzentrieren. Am Anfang ist es schwer, Ruhe im Geist zu erzeugen und störende Gedanken passieren zu lassen, Sorgen und Pflichten für eine Zeit zu ignorieren. Aber mit stetiger Übung wird die Konzentrationsfähigkeit in der Mediation weiter und weiter gestärkt. Schließlich kann man zu Visualisierungen übergehen.

Man beginnt damit, an einem Gedanken festzuhalten und sich nicht davon abbringen zu lassen. Erfolge stellen sich schon bei täglichen fünfminütigen Übungen ein. Hat man eine gewisse Kontrolle erlangt, kann man zu Vorstellungen übergehen. Man stellt sich etwa vor, wie man das Haus verlässt und einkauft oder in den Park geht. Dies sollte möglichst plastisch geschehen und man sollte das Gefühl haben, das man wirklich an dem Ort ist, an dem man gerade denkt.

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Auch die anderen Sinne sollten dabei geschult werden. Man sollte sich den Geruch etwa von frisch geschnittenem Gras vorstellen, den kalten Wind empfinden und das Gezwitscher der Vögel hören. Auch mit dem Geschmackssinn kann man experimentieren. Am Anfang ist es schwierig, gute Ergebnisse zu erzielen, aber durch beständige Übungen werden alle Sinne geschult.

Diese Vorstellungen können heilende oder aber auch schädigende Wirkungen sowohl auf den Körper und die Gesundheit, als auch auf die Gefühlswelt und die Umwelt haben. Der bekannte und sehr wirksame Placebo-Effekt beruht auf der Vorstellung, dass wir nun eine wirksame Arznei eingenommen haben.

Heutzutage werden diese mentalen Methoden schon überall eingesetzt, da wo es gilt, Erfolge zu erzielen. Sportler werden dazu angehalten, sich vorzustellen, wie sie einen Wettkampferfolg erringen, zu visualisieren, wie etwa die im Skilauf die Abfahrt perfekt gemeistert wird. Manche kürzen dieses ab und stellen sich gleich vor, wie sie auf dem Siegerpodest stehen. Auch im Alltag können Visualisierungen angewendet werden. Man kann sich zum Beispiel vorstellen, dass ein Parkplatz in einer vielbesuchten Gegend auf einen wartet und trifft man ein, wird genau dann ein Parkplatz frei.

Die geistigen Kräfte zu entfachen, bringt eine gewisse Verantwortung mit sich. Zunächst sollte man nur uneigennützige Ziele ins Auge fassen oder Gesundheitsbeschwerden beseitigen. Für die Wirkungen der Vorstellungen ist man voll verantwortlich und wenn man diese Methoden selbstsüchtig verwendet, wird man dafür gerade stehen müssen. Umso mehr Kräfte man entwickeln kann, umso mehr sollte man seinen Egoismus und seine Selbstsucht bekämpfen und altruistische Ziele verfolgen.

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In meinem Roman „Und doch obsiegt das Licht“ wird geschildert, wie die Menschheit sich manipulieren und unterdrücken lässt. Gerade die Methoden des Einpflanzens von negativen Vorstellungen und Ängsten werden genutzt, um die Menschen klein zu halten. Um dagegen etwas tun zu können, müssen auch wir die Kraft der Gedanken und Vorstellungen verstehen, entwickeln und nutzen.

Hugo Palme

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