Therapie mit DMSO: Dieses Naturheilmittel revolutioniert die Medizin

Die therapeutische Wirkung von DMSO (Dimethylsulfoxid) wurde seit den 1960er-Jahren gründlich erforscht. Rund 12 000 Publikationen gibt es mittlerweile zur medizinischen Anwendung dieser Substanz. Obwohl DMSO von der Pharmaindustrie und vielen Ärzten verschwiegen oder nicht anerkannt wird, mehren sich die Heilerfolge, die durch das Wundermittel erzielt werden. In ihrem neuen Praxisbuch gibt Autorin Gabriela Schwarz einen spannenden Einblick in die vielseitigen Therapie- und Anwendungsmöglichkeiten von DMSO, dem Universalheilmittel aus der Natur.

»Wir wissen, dass DMSO ein Jahrhundertmittel ist, doch es hat für uns keinen Wert.« Dachverband der US-Pharmaindustrie

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Erst im Jahr 1961 wurde der therapeutische Nutzen von Dimethylsulfoxid durch Dr. Stanley W. Jacob, Professor für Chirurgie an der Oregon Health & Science University in Portland, entdeckt. Doch was ist so besonders an dieser Substanz, die sich als hochwirksam gegen vielerlei Beschwerden herausgestellt hat? Die Antwort lautet: Schwefel. Bei DMSO handelt es sich um eine in der Natur vorkommende kleinmolekulare, organische Schwefelverbindung mit der chemischen Summenformel (CH3)2SO.

Früher wurde DMSO hauptsächlich aus Holzbestandteilen im Rahmen der Zellstoff- und Papierherstellung gewonnen. Heute wird die Flüssigkeit synthetisch hergestellt, wodurch die Substanz in einer höheren Reinheit vorliegt. Der enthaltene Schwefel macht DMSO erst interessant. Er gilt als wichtiger Mineralstoff, der den Aufbau und die Stabilität von Muskeln, Haaren und Hautzellen unterstützt. Viele Menschen leiden heutzutage an einem Schwefelmangel, ohne es überhaupt zu wissen. Denn der Schwefel, der eigentlich in vielen natürlichen Nahrungsmitteln enthalten ist, wird im Rahmen der Lebensmittelverarbeitung zerstört.

Wie zeigt sich ein Schwefelmangel?

Ein Mangel an Schwefel kann zum Auslöser von vielen Beschwerden werden – u.a. zeigt er sich in einer verzögerten Wundheilung, Narbenwülsten, brüchigen Nägeln, sprödem Haar, Magen-Darm-Problemen, häufigen Entzündungen, einem beeinträchtigten Immunsystem, Akne und anderen Hautproblemen, ja sogar in Depressionen oder Gedächtnisverlust. Mit der inneren oder äußeren Anwendung von DMSO kann diesem Schwefeldefizit entgegengewirkt werden. Doch nicht nur der Schwefel macht DMSO zu einem essenziellen Heilmittel abseits der Schulmedizin.

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DMSO als Vorreiter für andere Medikamente

Durch DMSO wurde die medizinische Forschung erst auf Arzneiformen aufmerksam, die Wirkstoffe über die Haut in die Blutbahn schleusen können. Erstmals vorgestellt wurde dieses revolutionäre Prinzip der DMSO-Therapie 1964 von Dr. Jacob zusammen mit zwei Co-Autoren in einem Artikel der Fachzeitschrift Current Therapeutic Research.

Grundlage dieses Prinzips ist, dass Wirkstoffe über die Haut sehr schnell in die Blutbahn und mit dem Blut wiederum an den Ort des Geschehens, sprich der Entzündung oder Verletzung, gelangen. Dadurch wiederum tritt die gewünschte Wirkung schneller ein. Unter der Oberhaut – der Epidermis – liegt ein dichtes Netzwerk aus feinsten Blut- und Lymphgefäßen, die stark verzweigt sind. Diese nehmen den durch die Haut aufgenommenen Wirkstoff auf und verteilen ihn über die Blut- und Lymphbahnen bis in die tief liegenden Gewebe wie Organe, Muskeln, Sehnen und Bänder sowie Körperflüssigkeiten.

DMSO kann somit als Vorreiter für sämtliche wirkstoffhaltige Pflaster gesehen werden – Nikotinpflaster, hormonhaltige Pflaster, Pflaster gegen Reiseübelkeit oder Pflaster zur Behandlung von Parkinsonpatienten.

Die Wirkungen von DMSO

DMSO ist eine Substanz mit sehr vielen nützlichen Eigenschaften. Es

  • lindert Schmerzen,
  • hemmt Entzündungen,
  • hemmt die Vermehrung von Bakterien und Viren,
  • tötet Pilze,
  • verringert Juckreiz,
  • reduziert Schwellungen,
  • steigert die Wirkung von Antibiotika,
  • erweitert die Gefäße,
  • entspannt die Muskulatur,
  • wirkt gerinnungshemmend,
  • hemmt die Freisetzung von Cholinesterase im Gehirn,
  • neutralisiert freie Radikale,
  • fördert die Wasserausscheidung,
  • stimuliert die Interferonbildung,
  • regt die Wundheilung an und
  • mildert allergische Reaktionen.

Während einer Behandlung mit DMSO sind bei der richtigen Dosierung keinerlei Nebenwirkungen zu befürchten. Das Naturheilmittel bietet eine Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten, bei Krankheiten und Beschwerden von A bis Z. Im Praxisbuch DMSO von Gabriela Schwarz erfahren Sie, wie Sie DMSO – je nach Krankheit und Beschwerdebild – dosieren und anwenden können. Eine Übersicht über verschiedene alphabetisch geordnete Indikationen, von Akne über Schuppenflechte bis hin zu Zerrungen, erleichtert Ihnen den Einstieg in Ihre ganz individuelle DMSO-Therapie.