Süßkartoffeln: 1000x mehr Vitamin A als Kartoffeln und gleichzeitig natürliches Schmerzmittel

Mal was ganz Besonderes: Knabberchips selbstgemacht aus Süßkartoffeln. Geht in der Friteuse oder auf einem gut gefetteten Backblech. Einladung_zum_Essen / Pixabay

Trotz ihres Namens gehört die Süßkartoffel nicht zur Familie der Nachtschattengewächse, wie unsere normalene Kartoffeln, sie sind überhaupt nicht verwandt. Und: Kartoffeln sind Knollen, Süßkartoffeln sind Wurzeln.

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In einigen Ländern werden die dunkler gefärbten Süßkartoffeln fälschlicherweise als Yams bezeichnet. (Yams sind oft weißlich bis violett, je nach Sorte. Sie haben einen ausgeprägten erdigen Geschmack, eine zimlich robuste Textur und sind kaum süß.) Es gibt viele Sorten von Süßkartoffeln, deren Fleisch von Weiß, Gelb, Orange bishin zu Lila gefärbt sein kann. Sogar die Formen und Größen reichen von kurz und blockig bis lang und dünn.

Vorteile der Süßkartoffeln

Süßkartoffeln, besonders die stärker gefärbtenn, sind sehr reich an Carotinen (Vorläufer von Vitamin A). Es heißt, dass in Süßkartoffeln 1000x mehr Vitamin A ist, als eine normale Kartoffel. Damit gehrt die Süßkartoffel zu einem der besten Lebensmittel für das Sehvermögen. Natürliches Vitamin A ist nicht toxisch, im Gegensatz zu einem Vitamin A-Präparat, das bei hoher Dosierung toxisch wirken kann. Süßkartoffeln sind auch eine ausgezeichnete Quelle für die Vitamine C, B2, B6, E und Biotin (B7). In der Mineralstoffabteilung liefern sie eine gute Dosis an Mangan, Folsäure, Kupfer und Eisen. Sie enthalten auch auch Pantothensäure und ist reich an Ballaststoffen.

Bessere Gesundheit durch Süßkartoffeln

Süßkartoffeln versorgen uns mit pflanzlichne Proteinen und das ​​mit sehr wenig Kalorien. Im Gegensatz zu anderen stärkehaltigen Wurzelgemüsen ist die Süßkartoffel sehr zuckerarm und  ein guter Blutzuckerregler. Sie hat doppelt so viel Ballaststoffe, doppelt so viel Kalzium und über 1000x mehr Vitamin A (Beta-Carotin) als unsere normalene Kartoffeln. Und noch etwas: Süßkartoffeln sind ausgezeichnete Entzündungshemmer. Aber es gibt NOCH mehr:

  • Antioxidantien: Süßkartoffeln enthalte eine hohe Menge an Antioxidantienn, wodurch sie sich zur Bekämpfung von entzündlichen Problemen wie Asthma, Arthritis, Gicht usw. eignen.
  • Entzündungshemmend: Der hohe Beta-Carotingehalt in Süßkartoffeln ist der wichtigste entzündungshemmende Wirkstoff, und macht sie zu einem natürlichen Schmerzmittel.
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    Man kann sie mit Dampf oder Saft zu sich nehmen, um die schmerzstillenden Eigenschaften zu nutzen.

  • Diabetes:  Diese faserige Wurzel eignet sich für Diabetiker, da sie einen sehr guten Blutzuckerregulator darstellt und die Insulinresistenz stabilisiert und senkt.
  • Verdauungstrakt:  Die beträchtliche Menge an Ballaststoffen, besonders wenn Süßkarrtoffeln mit der Schale gegessen werden, trägt zur Förderung eines gesunden Verdauungstraktes bei, lindert Verstopfung und beugt Darmkrebs vor.
  • Emphysem:  Raucher und Menschen, die Rauch aus zweiter Hand inhalieren, sollten regelmäßig Nahrungsmittel mit hohem Vitamin A-Gehalt konsumieren, da festgestellt wurde, dass Rauch Vitamin-A-Mangel hervorruft, was zu einer Reihe anderer gesundheitlicher Probleme in der Lunge führt.
  • Fötale Entwicklung:  Der hohe Folatgehalt ist wichtig und notwendig für eine gesunde Entwicklung von Fötuszellen und -gewebe.
  • Immunsystem: Regelmäßiger Verzehr von Süßkartoffeln stärkt das körpereigene Immunsystem und entwickelt eine Infektionsresistenz.
  • Herzkrankheiten: Die Wurzel hat einen hohen Kaliumgehalt und hilft, Herzinfarkt und Schlaganfall zu verhindern. Sie hilft außerdem, das Gleichgewicht von Flüssigkeit und Elektrolyt in den Körperzellen aufrechtzuerhalten, sowie die normale Herzfunktion und den Blutdruck.
  • Muskelkrämpfe:  Ein Kaliummangel kann zu Muskelkrämpfen und einer höheren Anfälligkeit für Verletzungen führen. Machen Sie Süßkartoffeln zu einem festen Bestandteil Ihrer Ernährung, wenn Sie viel Sport treiben. Krämpfe und Verletzungen können durch Kalium eher vermieden werden.
  • Stress:  Wenn wir gestresst sind, steigt unsere Stoffwechselrate, wodurch der Kaliumspiegel im Körper gesenkt wird. Eine Zwischenmahlzeit aus Süßkartoffeln hilft, das lebenswichtige Mineral wieder ins Gleichgewicht zu bringen und den Herzschlag zu normalisieren. Dies wiederum sendet Sauerstoff an das Gehirn und reguliert den Wasserhaushalt des Körpers.

Was muss ich bei Süßkartoffeln wissen?

  • Beim Kauf von Süßkartoffeln sollten Sie sich für die dunklere Sorte entscheiden, falls verfügbar. Je dunkler es ist, desto höher ist der Carotingehalt.
  • Wählen Sie süße Kartoffeln, die fest und nicht schrumpelig sind. Vermeiden Sie solche, die
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    eine grüne Verfärbung aufweisen, das deutet nämlich auf das Vorhandensein der Giftes Solanin hin.

  • Lagern Sie Süßkartoffeln im Freien, an einem kühlen, dunklen und gut belüfteten Ort, nicht in Plastiktüten verpackt, und nicht im Kühlschrank. Sie können bis zu zehn Tage halten.
  • Süßkartoffeln kann man im Prinzip zubereiten wie Kartoffeln. Die Haut enthält die meisten Nährstoffe. Versuchen Sie also nicht, die Haut abzulösen. Lieber mit einer weichen Gemüsebürste säubern. Dünsten oder dämpfen sie Süßkartoffeln, lassen Sie sie abkühlen und stecken Sie sie in den Mixer, um einen nahrhaften, gesunden Smoothie herzustellen, der mit Joghurt, Honig und Leinsamenöl vermischt sehr gut schmeckt. Oder kochen Sie aus den gemixten Süßkartoffeln eine herzhafte Suppe.
  • Auch Pommes Frites aus Süßkartoffeln sind eine echte Delikatesse. Einfach die vorgekochte Süßkartoffel in viereckige „Frittenstifte“ schneiden und in der Friteuse knusprig brutzeln. Auch Chips aus Süßkartoffeln kann man so machen, indem man mit dem Sparschäler dünne Scheiben von der Knolle abschält und frittiert.
  • Überraschenderweise macht das Kochen von Süßkartoffeln durch Dämpfen, Backen und Kochen die Nährstoffe für den Körper besser verfügbar. Hier ist Rohkost nicht angesagt.

 

Quelle: https://connectiv.events