Stressempfindlich? Schlechte Haut? Müde? – Die Ursache könnte Zinkmangel sein

Engin_Akyurt / Pixabay

Anzeichen für einen Zinkmangel können schlechte Haut, vermehrte Müdigkeit und eine geringe Stresstoleranz sein. Einen Zinkmangel kann im Prinzip jeder bekommen, dabei kommt es nicht so sehr darauf an, wie man sich ernährt – ob z.B. vegetarisch –, sondern auf die Qualität der Lebensmittel.

Der tägliche Zinkbedarf für unseren Organismus lt. führender Wissenschaftler beträgt für Kinder je nach Alter und Größe 3-7 mg, für Frauen 7 mg, für Männer 10 mg, für Schwangere und stillende Mütter 11 mg, für Sportler 12 mg. Gestillte Babys erhalten ihren Bedarf über die Muttermilch.

Nachfolgend möchte ich jedoch nicht nur die Symptome einer Unterversorgung mit dem sog. essentiellen Spurenelement aufführen, sondern die wichtigsten Vorteile, die eine optimale Versorgung mit Zink bietet, da es Bestandteil von bis zu 300 Enzymen ist:

  1. Zink ist wichtig für den Stoffwechsel
Jahresvorrat für nur 15,99€! Hier bestellen!

Ein Teil dieser 300 Enzyme sind an der Verwertung von Fetten, Proteinen und Kohlenhydraten beteiligt. Würde Zink fehlen, könnte der Stoffwechsel nicht mehr richtig arbeiten. So unterstützt Zink sogar eine Diät, wenn der Stoffwechsel stark verlangsamt ist.

  1. Zink ist wichtig für Heilprozesse aller Art und fördert den Muskelaufbau

Zink ist u.a. bei der Zellteilung und dem Muskelaufbau beteiligt, was sicher interessant für Sportler ist. Aber auch in Körperbereichen, in welchen sich Zellen schnell teilen, wird es vermehrt benötigt. Es ist deshalb gut für die Wundheilung und die Schleimhäute, stärkt das Immunsystem und damit die Abwehr, hat positive Eigenschaften auf den Geschmackssinn und beugt Wachstumsstörungen vor. Es schützt sogar vor Hauterkrankungen wie Akne.

  1. Zink kann Haarausfall vorbeugen

Was den Haarwuchs und die Haarwurzeln anbelangt, ist die Zellteilung ebenfalls erhöht. Deshalb fördert auch hier Zink den schnelleren Haarwuchs und beugt Haarausfall vor.

  1. Zink gibt dem Immunsystem wieder Power

Zink wirkt Antiviral und wehrt ebenso bakterielle Infekte ab. Auch hier wird durch Zink die Teilung der Abwehrzellen und deren Stärkung gewährleistet.

  1. Zink kann bei einer Entgiftung helfen

Bei der Entgiftung bzw. Ausleitung von Alkohol, Schwermetallen oder auch freien Radikalen, ist Zink wichtig und hilft dem Körper, diese Schadstoffe auszuscheiden.

  1. Zink verbessert die Laune

Zink hilft bei der Bildung von Serotonin – der Botenstoff, der uns glücklich macht. Somit hat Zink eine indirekte antidepressive Wirkung.

  1. Zink stärkt die geistige Fitness im Alter

Zink kann die geistige und die neurologische Fitness bis ins hohe Alter erhalten. Patienten, die an Alzheimer oder Parkinson erkrankt sind, haben oft einen deutlichen Zinkmangel. Würde man alleine diesen Mangel beheben, würde es schon zu Verbesserungen der Symptome kommen. Aber auch andere Vitamine und Mineralstoffe können hier fehlen, wie z.B. Vitamin D, Magnesium, Jod, Vitamin B12, etc.

8. Zink verbessert die Sehkraft

Man hat noch nicht die genauen Zusammenhänge erforscht, aber es gibt Untersuchungen, dass eine schwächere Sehleistung oftmals mit einem niedrigen Zinkspiegel einhergeht.

9. Zink gegen Diabetes

Auch Diabetiker sollten den Zinkstatus im Auge behalten, da Zink die Folgeerkrankungen einer Diabetes, wie z.B. schlechte Wundheilung, Bluthochdruck und koronare Arterienerkrankungen, vermindern können.

10. Zink ist wichtig für die Fruchtbarkeit und in der Schwangerschaft

Zum einen wird Zink gerne als das „Fruchtbarkeitsspurenelement“ bezeichnet, zum anderen unterstützt es das Wohlbefinden in der Schwangerschaft, fördert die Wehen zum Zeitpunkt der Geburt und verhindert ein Übertragen des Kindes bzw. eine zu lange Schwangerschaft.

Doch nicht nur bei Frauen wird die Fruchtbarkeit angeregt, was z.B. die Eierstöcke betrifft, sondern auch bei Männern hat es eine positive Wirkung auf die Qualität der Spermien, die Hoden und die Prostata.

Wenn der Verdacht oder sogar ein diagnostizierter Zinkmangel vorliegt, sollte man auf jeden Fall überprüfen, ob man evtl. Medikamente einnimmt, die den Zinkspiegel senken. Dazu gehören:

  • Bluthochdruckmittel (ACE-Hemmer)
  • Medikamente, welche die Magensäure neutralisieren (Antazida)
  • Chemotherapie
  • Bestrahlungstherapien
  • Antibabypille
  • Cortison
  • Ciclosporin A (wird bei Neurodermitis, bei Morbus Crohn usw. verwendet)
  • Medikamente bei Wassereinlagerungen (Diuretika)
  • Eisenpräparate
  • Medikamente zur Senkung von Cholesterin (Lipidsenker)
  • Antibiotika

Werden diese oder ein Teil dieser Medikamente über viele Jahre oder Jahrzehnte hinweg genommen, haben sie Einfluss auf den Zinkspiegel – genauso wie z.B. regelmäßiger Alkoholkonsum. Auch chronisch Kranke sollten regelmäßig ihren Zinkspiegel überprüfen lassen, wenn sie unter Allergien, Arthritis, Diabetes, chronischen Infekten, Darmerkrankungen, Krebs, Magersucht oder einer Nierenerkrankung leiden.

Welche Nahrungsmittel enthalten viel Zink?

Lebensmittel, die viele Proteine enthalten, weisen auch viel Zink auf, denn durch Proteine wird Zink vom Organismus besser verwertet. Hohe Zinkwerte findet man in:

  • Fleischprodukten und Käse (ca. 2 bis 5 mg/100g)
  • Getreideprodukten (ca. 2 bis 4 mg/100g)
  • Hülsenfrüchte (ca. 2 bis 3,5 mg/100g)
  • Austern (ca. 8 bis 9 mg/100g)
  • Kürbiskerne, Leinsaat und Mohn (7 mg/100g)
  • Früchte und Gemüse (0,1 bis 1 mg/100g)

Es gibt auch Lebensmittel, die die Zinkaufnahme verhindern, wie z.B. das Casein in Milchprodukten, aber auch Phytinsäure in Getreide, Ölsaaten oder Hülsenfrüchte. Hier sollten vor allem Vegetarier und Veganer auf eine aufgewogene Zinkaufnahme achten. Lässt man Hülsenfrüchte z.B. einige Stunden vor deren Verarbeitung – oder besser noch über Nacht – im Wasser aufweichen, wird das Enzym Phytase aktiviert, welches die Phytinsäure abbaut. Somit kann diese Säure keine Vitalstoffe mehr an sich binden. Dies funktioniert genauso gut bei eingeweichtem Getreide. Zum Backen z.B. eignet sich hierbei bereits gekeimtes Getreide, welches man dann erst zu Mehl vermahlt. Man findet entsprechende und geeignete Produkte in Bioläden oder auch bei einem Biobäcker.

Welche Zinkpräparate – bzw. Nahrungsergänzungsmittel sollte man kaufen?

Man kann Zink bioverfügbarer machen, wenn es an Aminosäuren oder Proteine gebunden ist, worauf man beim Kauf achten sollte. Schlechte Zinkverbindungen sind Zinksulfat und Zinkoxid. Wir haben Ihnen ein Produkte in diesen Beitrag eingebaut, die wir sehr empfehlen können! Es handelt sich um eines Jahresvorrat von 365 Tabletten zum Preis von nur 15,99€! Hier bestellen -KLICKEN-!

Zink sollte man abends kurz vor dem Schlafengehen nehmen, dazu ein Glas Wasser nicht vergessen.