Leinöl als Therapie: Die Öl-Eiweiß-Kost der Ernährungs-Pionierin Johanna Budwig

Ich habe Glück gehabt – weil meine Mutter ihrem gesunden Menschenverstand traute und sich nicht beeindrucken ließ von den Botschaften der Ernährungsberater. Bei uns kam immer Butter aufs Brot und in den Kuchen. Auch zu Zeiten, da Margarine hoch modern war und man uns weiß machen wollte, sie sei gesünder als Butter, weil sie aufgrund ihrer pflanzlichen Fette weniger Cholesterin enthält. Und angeblich hat sie auch weniger Kalorien. Einer der größten Ernährungs-Irrtümer! Margarine hilft nicht beim Abnehmen. Sie hat in etwa genau so viel Fett und Kalorien wie Butter. Und im Gegensatz zur Butter ist Margarine kein reines Naturprodukt. Damit wir sie auf unser Brot schmieren können, müssen die Fette zunächst einmal gehärtet werden. Dabei werden die ungesättigten in gesättigte Fette umgewandelt. Margarine enthält daher viele Transfette, die sehr schädlich sind für die Gesundheit.

(Von Vera Wagner)

Dass „schlechte“ Fette eine der Hauptursachen von Krankheiten wie Krebs, Diabetes und Herz-Kreislauf-Problemen sind, hat die Physikerin, Pharmakologin und Biochemikerin Dr. Johanna Budwig schon lange vor dem Margarine-Hype entdeckt, und zwar bereits in den 1950er-Jahren. Ihre Erkenntnis: Werden ungesättigte Fettsäuren chemisch behandelt, erhitzt und raffiniert, werden ihre Nährwerte vernichtet. Zudem werden die Zellen geschädigt. Laut Budwig können die Transfette sogar zu Entartungen des Gewebes führen. Dagegen schützen uns die mehrfach ungesättigten Fettsäuren vor Erkrankungen. Die Erkenntnisse brachten der Revolutionärin der Fett-Forschung sieben Nominierungen für den Medizin-Nobel-Preis ein – und riefen Gegner aus den Reihen der damals mächtigen Magarine-Industrie auf den Plan. Mit statistischen Aufzeichnungen versuchte man zu belegen, dass Margarine nicht krank, sondern gesund macht. Zunächst offenbar mit Erfolg, sonst wäre Margarine nicht noch so viele Jahre nach Johanna Budwigs Forschungsergebnissen als „gesund“ propagiert worden.

Wie mächtig der Einfluss der Margarine-Industrie war, zeigt die Tatsache, dass Johanna Budwigs damaliger Chef am Bundesinstitut für Fettforschung versuchte, sie zum Schweigen zu bringen. Sie sollte nichts mehr über Fett und Krankheiten veröffentlichen. Die Ernährungs-Pionierin ließ sich allerdings keinen Maulkorb umhängen – berichtete weiter auf Vorträgen und Kongressen – und forschte weiter auf dem Gebiet der Fett-Eiweiß-Verbindungen. Als Ursache vieler Erkrankungen sah Johanna Budwig eine Störung im Fettstoffwechsel. Sie fand heraus: Bestimmte schwefelhaltige Aminosäuren gehören zu den essenziellen Aminosäuren und finden sich vor allem in Magerquark. Nimmt man Quark mit Leinöl – für Johanna Budwig einer der kostbarsten Schätze der Natur – zu sich, werden die Aminosuren mit den Omega-3-Fettsäuren vereint. Es entsteht ein Lipoprotein. Lipoproteine stärken das Immunsystem, den Stoffwechsel und die geistige Vitalität.

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Basierend auf diesen Erkenntnissen entwickelte Johanna Budwig die „Öl-Eiweiß-Kost“ als Anti-Krebs-Diät. Sie glaubte nicht an die klassischen Therapiekonzepte wie Chemotherapie oder Bestrahlungen. Ihre Eiweiß-Öl-Diät hat sie hat sie nicht nur zur Krebstherapie eingesetzt, sie behandelte damit auch erfolgreich Arthritis, Herzinfarkt, Hautkrankheiten, Immunschwäche, Diabetes, Lungenkrankheiten, Magengeschwüre, Schlaganfälle, Arteriosklerose und und und… Den Nobelpries für Medizin erhielt sie nicht. Inzwischen hat die moderne Wissenschaft die Wirkung der Öl-Eiweiß-Diät und der Omega-3-Fette bestätigt.

Nach Johanna Budwig sollten wir die Quark-Leinöl-Creme täglich essen – ein Leben lang. Wir sollten vor allem naturbelassene Lebensmittel zu uns nehmen und möglichst ganz auf gehärtete und hoch erhitzte Öle verzichten. Und … wir sollten uns nicht die Butter vom Brot nehmen lassen.

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