Kleine Knolle, große Wirkung – Rote Bete ist ein Superfood und kann vor Krebs schützen

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In weiten Teilen Osteuropas und Russlands ist Borschtsch, die Rote Bete-Suppe, ein Klassiker. Auch in Norddeutschland und Skandinavien ist die Rote Bete im Labskaus eine wichtige Zutat. Nicht jeder mag ihren süßlich-erdigen Geschmack, dennoch spricht vieles dafür, die Rote Bete täglich in den Speiseplan zu integrieren; sie gehört zu den gesündesten Gemüsesorten überhaupt und ist ein natürliches Heilmittel gegen Krebs.

(Von Vera Wagner)

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Mineralstoff- und Vitaminbombe

Die Rote Bete enthält Carotine und Saponine (sekundäre Pflanzenstoffe), die das Immunsystem stärken. Für die dunkelrote Farbe ist das Betanin verantwortlich. Das erfreut nicht nur Ihr Auge, sondern auch Ihr Gehirn – unter der Wirkung des roten Farbstoffs produziert es fleißig Glückshormone. Betanin ist ein starker Phytonährstoff, der Gefäße und Zellen schützt. Die Rote Bete steckt außerdem voller Mineralstoffe und Spurenelemente: Natrium, Kalium, Magnesium, Kalzium, Phosphor, Chlor, Silizium, Eisen, Kupfer, Mangan, Fluor, Jod, Selen, Zink, Schwefel. Sie enthält viel Vitamin C, Vitamin E, Folsäure und Vitamin B, und das offenbar in einer sehr gesunden Zusammensetzung. All dies ist wichtig für eine gesunde Nerven- und Muskelfunktion, gesunde Knochen, Nieren, Bauchspeicheldrüse und Leber. Und die Rote Bete gehört zu den wenigen Gemüsen, die eine große Menge an Nitrat aus der Erde aufnehmen. Im Körper wird es in Nitritsäure umgewandelt, das weitet und entspannt die Gefäße und reguliert den Blutdruck.

Positive Wirkung auf Herz und Gefäße

Wissenschaftler gehen davon aus, dass durch Rote Bete die Sauerstoffverwertung in den Mitochondrien verbessert wird, das sind die Zellkraftwerke, die auch für den Energiestoffwechsel zuständig sind. Bei Patienten mit Herzschwäche hilft die Rote Rübe, die Leistungsfähigkeit, Herzfrequenz und Sauerstoffaufnahme zu verbessern. Herzinsuffizienz-Patienten tranken täglich Rote-Bete-Saft, schon nach einer Woche hatte sich die aerobe Ausdauer bei Belastung verbessert und der systolische Blutdruck (der erste Wert, der gemessen wird) erheblich gesenkt.

Natürliches Doping

Forscher um Professor Andrew Jones von der Universität Exeter in England haben in einer Studie die Wirksamkeit von Rote-Bete-Saft bei Radprofis überprüft. Die Probanden tranken vor Rennen je einen halben Liter Rote-Bete-Saft und konnten ihre Zeit auf dem Rennrad um 11 Sekunden verbessern.

Entgiftung

Die natürlichen Antioxidantien in der Roten Bete unterstützen den Körper bei der Entgiftung. Das Betanin hilft den Leberzellen, Gifte abzubauen. Und es hat entzündungshemmende Eigenschaften.

Anti-Aging-Mittel

Die Antioxidantien unterstützen die Haut bei der Regeneration und bewahren sie vor Zellschäden durch freie Radikale. Vitamin C kurbelt die körpereigene Kollagensynthese an, Betanin unterstützt den Fettstoffwechsel.

Glücks-Elixier

Rote Bete ist ein Stimmungsaufheller. Dafür sind mehrere Stoffe verantwortlich, die sich in ihrer Wirkung gegenseitig vervielfältigen. Betanin regt die Produktion des Glückshormons Serotonin an. Rubidium beeinflusst die Konzentration von Neurotransmittern im Gehirn und sorgt für das seelische Gleichgewicht. Folsäure ist nicht nur für Schwangere und Stillende wichtig, sondern auch zur Vorbeugung von psychischen Störungen, Infektionen, schneller Ermüdung, Schwäche sowie zur Stärkung des Immunsystems und der Magen-Darm-Funktion.

„Rote-Bete-Chemotherapie“

In der Naturheilkunde setzt man schon lange Rote Bete als Krebsprophylaxe ein. In den späten 1950er-Jahren hatte der ungarische Krebsforscher Alexander Ferenczi erstaunliche Erfolge mit Rote-Bete-Saft bei Tumorpatienten. Er verordnete sie einem 50jährigen Patienten, der an einem Lungentumor litt. Innerhalb von sechs Wochen hatte sich der Tumor komplett zurückgebildet, nach vier Monaten hatte der Mann fast 10 Kilogramm an Gewicht zugelegt. Ein Patient mit fortgeschrittenem Prostatakrebs war bettlägerig und auf einen Katheter angewiesen. Nach einem Monat Therapie mit Rote-Rüben-Saft konnte der Katheter entfernt werden, der Mann konnte wieder laufen und nahm wieder zu. Bestrahlungen und Chemotherapie wurden besser vertragen, wenn gleichzeitig der Rote-Bete-Saft verabreicht wurde. Weitere Fallbeispiele finden Sie in Jörg Rinnes Buch „Gesund mit Rote Bete“ (Synergia-Verlag).

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„Spitzenprophylaktikum gegen den Krebs“

Als „Spitzenprophylaktikum gegen den Krebs“ bezeichnete Paul Gerhardt Seeger, Krebsforscher, Arzt und Biologe, die Rote Bete. Von 1957 bis 1967 erforschte er ihre Wirkung. Die eigentliche Ursache für Krebs sah Seeger in der Zerstörung der der Zellstrukturen der roten Blutkörperchen und der Mitochondrien. Seegers Erkenntnis: Farbstoffe der Roten Bete bewirken, dass die gestörte Zellatmung von Krebszellen sich normalisiert, vor allem, wenn der Saft mit rechtsdrehender Milchsäure und Ascorbinsäure kombiniert wird.

Einnahme

Es empfiehlt sich, zur Gesundheitsprophylaxe täglich Rote-Bete-Saft zu trinken, denn so bleiben alle wertvollen Inhaltsstoffe erhalten. Hoch konzentriert ist Rote Bete auch als Rübenpulver. Man geht davon aus, dass ein Esslöffel in 200 ml Wasser oder Saft täglich die Widerstandskraft gegen Krebs deutlich verbessern kann. Der ungarische Arzt Alexander Ferenczi verabreichte seinen Tumorpatienten 250 Gramm am Tag roh als Salat auf mehrere Portionen verteilt. Dazu den Saft aus einem Kilo ausgepresster roher Roter Rüben bzw. 25 Gramm Rote-Bete-Trockenpulver. Die „Rote-Bete-Chemo-Therapie“ sollte nicht in Eigenregie, sondern unbedingt unter Anleitung eines Arztes oder Heilpraktikers durchgeführt werden.

 

https://www.aerztezeitung.de/panorama/article/661894/rote-beete-saft-dopingmittel.html

http://www.pro-natura.info/index.php/dr-dr-paul-gerhardt-seeger-aus-dem-buch-erfolgreiche-biologische-krebsabwehr-durch-ursachenbekaempfung-p-g-seeger-s-wolz

https://www.carstens-stiftung.de/artikel/rote-bete-superfood-fuer-herz-und-gefaesse.html

 

 

 

 

Vera Wagner                                                                         www.weihrauchplus.de