Ein Hund hat Angst

RandyDMM / Pixabay

Als hellsichtiges Medium habe ich schon viele geistige Energie-Umstellungen in Wohnungen und Häusern durchgeführt. Geistige Energie-Umstellung heißt in diesem Zusammenhang, dass ich vor vielen Jahren direkt von der geistigen Welt eingeweiht wurde in die Umwandlung von negativen Energien in positive. Dies können verstorbene Seelen sein, die noch in dem Heim verweilen, aber auch Streitenergien von Vorbesitzern oder negative Energien, die vor sehr langer Zeit auf einem heute bebauten Grundstück entstanden sind, wie z.B. im Krieg.

(Von Martina Heise)

Die nachfolgende Geschichte stammt aus meiner Anfangszeit und ist mir noch sehr gut in Erinnerung, weil ich selten so viele verstorbene Seelen innerhalb eines Hauses erlebt habe:

Eine sehr junge alleinstehende Frau, Sabrina, wohnte zusammen mit ihren zwei Hündinnen in ihrem Elternhaus, welches sie von ihren schon seit langer Zeit verstorbenen Eltern geerbt hatte. Sie wandte sich hilfesuchend an mich, weil eine der Hündinnen, Saskia, sehr große Probleme hatte. Die junge Frau erzählte mir, dass bereits ihre Schwester, die das Dachgeschoss bewohnt hatte, ausgezogen sei, weil sie es nicht mehr länger in diesem Haus ausgehalten hätte. Ihre Hündin wollte erst gar nicht die Treppe zum Dachgeschoss hochlaufen, sie weigerte sich regelrecht, auch nur in die Nähe dort zu gehen.

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Ähnlich verhielt es sich mit dem Obergeschoss: Saskia ging zwar mit hinauf, aber niemals alleine…

Im Erdgeschoss hatte sie zudem Angst, an einem bestimmten Zimmer vorbeizugehen. Ich war damals vor Ort und konnte beobachten, wie sie ihren Schwanz ängstlich einzog und sich so weit wie möglich entfernt von der Zimmertür schnell vorbeischlich.

Als ich die Tür zu diesem Zimmer öffnete, verschwand Saskia ganz schnell völlig angsterfüllt. Was kein Wunder war, denn als ich das Zimmer betrat, nahm ich einen sehr unangenehmen Geruch wahr, den ich von erdgebundenen Geistern kenne. Dieser Raum hatte eine sehr schwere, belastende Energie. Die junge Frau erzählte mir, dass in diesem Zimmer ihre Mutter an einem Krebsleiden verstorben war. Die verstorbene Mutter konnte ich wahrnehmen, aber auch noch andere verstorbene Seelen waren in diesem Raum. Ich fing an, den Hund zu verstehen…

Im Obergeschoss war es nicht anders. Schon als ich die Treppe nach oben stieg, wurde mir eiskalt und ich hatte eine Gänsehaut am ganzen Körper, die ich immer habe, wenn ich sehr negative Energien wahrnehme. Oben im Flur stand ein großer Porzellanhund, in welchem sich viele negative Seelen versteckten. Auch hier war nachvollziehbar, weshalb die hellsichtige Hündin diesen Bereich des Hauses mied.

Ganz schlimm wurde es aber erst im Dachgeschoss. In der dort ausgebauten Wohnung wimmelte es vor Puppen und Stofftieren – dort befanden sich verteilt über hundert dieser gesammelten ehemaligen Lieblingsstücke der Mutter und später auch Schwester.

Ich sah die junge Frau an und sagte: „Kein Wunder, dass Deine Schwester hier ausgezogen ist und Saskia erst gar nicht hier herauf kommt. Hier sind unzählige Geister, die sich in und hinter diesen ganzen Puppen und Stofftieren verstecken, um unerkannt zu bleiben.“ Ich hatte zuvor noch nie so viele verstorbene Seelen in einer Wohnung beziehungsweise in einem einzigen Haus gesehen. Und was Saskia betraf, hatte ich nun vollstes Verständnis für ihr Verhalten, denn die Hündin war sehr sensibel und hellsichtig. Tiere sehen zwar allgemein sehr viel mehr als wir, aber Saskia war schon etwas Besonderes.

Sie lief mir auch die ganze Zeit nach, so als wollte sie noch etwas von mir, was auch der Besitzerin auffiel: „Martina, ich glaube, Saskia will noch etwas von Dir. Das habe ich von ihr noch nie so erlebt. Es sieht tatsächlich so aus, als wenn sie Dir noch etwas sagen möchte.“ Genau das war auch der Fall, denn als ich mich zu ihr beugte und mich geistig mit ihr verband, sagte sie mir, dass sie große Angst habe in dem Haus, und sie fragte, ob ich ihr wirklich helfen könne. Dabei schaute sie mich mit ihren großen, lieben Hundeaugen ganz verzweifelt und traurig an, sodass ich schnell einen Termin mit der jungen Frau ausmachte.

Die geistigen Energie-Umstellungen machte ich damals noch direkt vor Ort, jedoch benötige ich mittlerweile nur noch einen Grundriss von der Wohnung oder dem Haus und ein Bild, um die Umstellung über die Ferne machen zu können – was genauso effektiv ist.

Damals allerdings war es sehr interessant zu sehen, wie die Hündin auf diese Umstellung reagierte. Sie freute sich sehr, mich wiederzusehen, als ich zum vereinbarten Termin dort ankam. Damit ich meine Arbeit in Ruhe machen konnte, lag sie während der gesamten Zeit auf dem Sofa und schaute mir entspannt zu. Die junge Frau sagte damals verwundert, dass sie sonst nie so ruhig für längere Zeit still liegen würde.

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Nachdem ich die Energie-Umstellung beendet hatte, die in diesem Geisterhaus wirklich sehr intensiv war, sprang die Hündin direkt auf und lief von Raum zu Raum. Sie ging sogar in den Raum, in dem die Mutter verstorben war, lief alleine in das Obergeschoss und sogar bis in das Dachgeschoss hinauf. Für die junge Frau war das unglaublich und grenzte an ein Wunder.

Saskia kam nach ihrer Inspektion schwanzwedelnd und sichtlich erfreut zu mir zurück und bedankte sich geistig auf ihre Art bei mir.

Von diesem Tag an konnte Sabrina, aber vor allem die Hündin, wieder friedlich und angstfrei in dem Haus leben. Auch die andere Hündin, die sich nicht ganz so auffällig verhalten hatte, wirkte direkt viel freier und entspannter. Ich freute mich sehr, dass ich in diesem Fall hatte helfen können.

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