Ein Beispiel aus meinem Zeitdokument »MegaWANDEL«

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So wie ich Vegetarier in meinem Buch »MegaWANDEL – Ein Leitfaden fürs Leben in der Krisenzeit« über das aktuelle Thema „Vegetarisch und vegan verändert unser Leben“ berichte, bin ich von einem solchen Wandel fest überzeugt. Und das scheint sich bereits immer schneller zu entwickeln.

(Von Johannes Holey)

Denn im aktuellen »FOCUS-Online« (vom 9.5.2019) lautet die Schlagzeile

„Wir erleben gerade den Beginn des Untergangs der Fleischindustrie.“

Wow! Und dass in diesem Bericht der Unternehmensberater Andreas Franken (franken-consulting.org) den Wandel in der Fleisch- bzw. der Tierprodukteindustrie sogar dem Wandel im Bergbau, in der Energiewende oder in der Autoindustrie gleichsetzt, ist ein geradezu gravierender Umbruch für die „noch-fleischkonsumierende Bevölkerung“.

Noch gravierend ist auch die Art, wie dieser „Wandel“ zustandekommt.

Die Gesetzgeber nehmen sich durch die (verlogene und schwachsinnige) „Klimareligion“ das Recht heraus, das Ende des Bergbaus, der Energiemonopole und der Automobilantriebe lautstark zu erzwingen.

Ganz anders der Fleischkonsumwandel, der durch die veränderte Nachfrage der Konsumenten entsteht – großteils verbunden mit der zunehmenden Erkenntnis, dass eine auf gequälten und mit Medikamenten am Leben erhaltenen Tieren basierende Ernährung eher schadet als nützt.

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Ich zitiere in meinem Buch auch die »SZ.de« vom 3.3.2014:

„Medien bezeichnen Deutschland immer wieder als ‚Schlachthaus Europas’: Das Land steht bei der Schweineschlachtung mit mehr als 58 Millionen getöteten Tieren pro Jahr auf Platz 1 der europäischen Spitzenproduzenten, beim Rindfleisch auf Platz 2 hinter Frankreich, wie der Fleischatlas 2014 des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) zeigt. Auf dem größten Geflügelschlachthof Europas im niedersächsischen Wietze schlachtet eine Maschine 450 Tiere pro Minute.“

Was laden sich hier die gutgläubigen Landsleute für fürchterliche Energien auf, wo doch Deutschland einst das Land Nummer 1 im Tierschutz war? Soeben lese ich, dass Vorarlberg das Tierschutzland Nummer 1 werden will und registriert „eine stetig steigende, gesellschaftliche und politische Wahrnehmung und Gewichtung der Themen Tierhaltung, Tierwohl und Tierschutz“.

Eigentlich ist es schon ein alter Hut, denn der große russische Humanist und Dichter Leo Graf Tolstoi (1828-1910) erkannte schon damals „Solange es Schlachthäuser gibt, wird es auch Schlachtfelder geben.“ Auch er warnte vor der dabei produzierten Leid- und Todesenergie, obwohl die damalige Zivilisation wohl nur den „Sonntagsbraten“ kannte und nicht unseren heutigen, krankmachenden Überkonsum von tierischem Eiweiß.

Übrigens: Der oben erwähnte Geflügelschlachthof Wietze wurde im Jahr 2010 mit über 7 Mio. Euro vom Land und Bund subventioniert(!) – „wo leben wir eigentlich?“

Noch ist die Anzahl der bekennenden Fleischlosesser in Deutschland mit 8 Mio. Vegetariern und 1,3 Mio. Veganern relativ klein, doch die Welle der „Flexitarier“ scheint zu boomen – das sind diejenigen, die sich mit weniger Fleisch ernähren wollen. Bei der »Studie von Kantor Emnid« (2018) gaben immerhin 54 Prozent der Befragten diese Absicht an. Da kann weder der Bergbau noch die Energiewende oder Autoindustrie mithalten.

Ich glaube schon, dass man das als einen „Megawandel“ bezeichnen kann. Dazu schreibt FOCUS-Online weiter:

„Die Fleisch- bzw. Tierprodukte-Industrie steht unter Veränderungsdruck.

Diese Veränderungen sind für die direkt betroffenen traditionellen Unternehmen rund um die Herstellung von und den Handel mit Tierprodukten ebenso ein unmittelbares strategische Risiko, wie sie für veränderungsfähige Unternehmen und neue Anbieter eine strategische Chance darstellen…

Der Lebensmitteleinzelhandel schließt die Kette zum Verbraucher, denn den alternativen Produkten wird zunehmend mehr Regelraum eingeräumt und die Angebotspalette der Alternativen wird breiter und tiefer. Ebenso ist zu beobachten, dass die Kennzeichnungen „vegetarisch“ oder „vegan“ immer mehr zu Qualitätsmerkmalen von Produkten werden.

Diese Veränderungen auf Anbieterseite zeigen, dass einige traditionelle Hersteller die Herausforderung erkannt haben. Und das hat natürlich direkte Auswirkungen auf deren herkömmliche Zulieferer, denn diese sollten willens und in der Lage sein, die neuen Vorprodukte zu produzieren.“

Gesundheit, Tierrechte, Umwelt und Nachhaltigkeit sind die noch weitgehend versteckten Auslöser für diesen gravierenden Wandel. Und

die Großinvestoren sind längst aktiv. Finanzstarke Investoren investieren bereits seit längerem in die Grüne Revolution, insbesondere in innovative, künstliche Fleischprodukte („Lab Meat“/„Clean Meat“/„Beyond Meat“). Zu den Investoren zählen beispielsweise Bill Gates, Sergej Brin, Leonardo DiCaprio, Kleiner Perkins Caufield Byers, Founders Fund, Khosla Ventures oder die Volksrepublik China, welche den Fleischkonsum um 50 Prozent zu reduzieren geplant hat.

Mit Hilfe vieler Promis erobert ein veganer Fleischersatz die Börse im Sturm. (3.5.2019)

Riesenhunger auf die Aktie von »Beyond Meat«: Der Fleischersatz-Hersteller hat einen furiosen Börsenstart hingelegt. Die Aktie stieg seit ihrem Start am Donnerstag in den USA bis Freitagmittag (Ortszeit) nahezu um das Dreifache.

In meinem Buch »MegaWANDEL« schließe ich mit der optimistischen Erkenntnis:

„Trotz all unserer Erwartungen
und der Eile, die unsere Tage durcheinanderbringen,
wird das neue Bewusstsein mit dem neuen Zeitgeist
nicht dramatisch kommen, sondern sachte –
wir brauchen weiter Geduld und Gottvertrauen.“

 

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P.S.:

Dieses Buch ist ein wichtiger Seelenöffner für die Zeit des inneren und äußeren Wandels. Neues Wissen! Ermutigende Sichtweisen! Wegweisende Impulse! Spannende Erkenntnisse! Zunehmender Bewusstseinswandel!