Deutscher Ethikrat befasst sich mit der Frage einer möglichen Impfpflicht

Der Deutsche Ethikrat beschäftigt sich derzeit im Rahmen einer öffentlichen Anhörung mit der Frage einer möglichen Impfpflicht. Doch da nur konzernnahe Experten geladen werden, ist das Ergebnis absehbar. Wie ethisch ist das denn?

Zitat aus einer Pressemeldung vom 22. Feb. 2019:

„Ethikrat nimmt nationale und internationale Impfstrategien in den Blick. Der Deutsche Ethikrat hat am 21. Februar 2019 im Rahmen einer öffentlichen Anhörung in Berlin gemeinsam mit Sachverständigen aus den Bereichen Virologie, Epidemiologie und Politikwissenschaft darüber diskutiert, welche regulatorischen Maßnahmen für die Verbesserung von Impfraten ethisch und rechtlich akzeptabel beziehungsweise sinnvoll sind. Die Ergebnisse dieser Anhörung werden in die Stellungnahme zum Thema „Impfen als Pflicht?“ einfließen, die der Ethikrat derzeit erarbeitet. (…)“ hier weiterlesen

Der Deutsche Ethikrat will sich also mit der Impffrage beschäftigen. Wenn Sie nun denken, es gehe darum, wie ethisch es ist, Eltern ihre Einwilligung in einen massiven medizinischen Eingriff ins Immunsystem ihrer gesunden Kinder abzupressen, dann haben Sie sich – leider – getäuscht. Vielmehr will man den Druck auf Eltern ganz offensichtlich im Gegenteil noch mehr erhöhen.

Demensprechend werden zu diesen „öffentlichen Anhörungen“ ausschließlich konzernnahe Experten eingeladen, welche die Notwendigkeit, Wirksamkeit und Sicherheit von Impfungen nicht in Frage stellen werden, wenn sie nicht wollen, dass ihre berufliche Karriere ein abruptes Ende findet.

Mit „Ethik“ hat das nichts zu tun. Genausowenig wie die Durchführung von sogenannten Placebostudien mit Scheinplacebos, die Nervengifte wie Aluminiumhydroxid enthalten. Auch diese Studien, auf denen u. a. die Zulassung der HPV-Impfstoffe GARDASIL und CERVARIX basiert, wurde von ziemlich unethischen Ethikkommissionen genehmigt.

Die Deutsche Ethikkommission sollte sich vielmehr mit der Frage beschäftigen, ob das Ethikargument der Hersteller und Zulassungsbehörden gegen die Durchführung von vergleichenden echten Placebostudien überhaupt greift. Diesem Argument zufolge sei es unethisch, im Rahmen einer vergleichenden Zulassungsstudie einer der Versuchsgruppen den Wirkstoff vorzuenthalten.

Das ist jedoch ein völlig unsinniger Zirkelschluss. Ein Zirkelschluss liegt dann vor, wenn das zu Beweisende bei der Beweisführung bereits vorausgesetzt wird (siehe dazu auch Wikipedia.de).

Der Deutsche Ethikrat besteht fast ausschließlich aus namhaften Professoren. Also aus Experten ihres Fachgebietes, die unsere künftigen Führungskräfte ausbilden. Jeder Grundschüler kann verstehen, was ein Zirkelschluss ist. Aber die klügsten deutschen Köpfe, die sich im Deutschen Ethikrat versammeln, nicht?

Oder sind sie vielleicht gar nicht so klug, wie wir bisher glaubten?

Und vielleicht sollten sich die Mitglieder des Deutschen Ethikrates auch noch einmal unser Grundgesetz vornehmen, in dem es wörtlich heißt: „Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist die Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“ Vermutlich fühlt man sich beim Deutschen Ethikrat hier gar nicht angesprochen, denn man zählt ja nicht mittelbar zur „staatlichen Gewalt“…

Sie können an den Deutschen Ethikrat eine Email schreiben und z. B. auf die Zirkelschluss-Problematik bei Zulassungsstudien hinweisen.

Oder fordern, dass auch Experten eingeladen werden, die sich mit möglichen Alternativen der Vorsorge auskennen. Gesundheitsvorsorge ist eine immens wichtige Sache. Aber es macht ja überhaupt keinen Sinn, sich auf eine einzige bestimmte invasive Maßnahme festzulegen, ohne das ganze Spektrum der möglichen Maßnahmen zu berücksichtigen.

Einen Musterbrief, den mir eine Therapeutin zugeschickt hat, finden Sie unter diesem Link. Selbstverständlich können Sie ihn nach Bedarf ändern.

Wenn Sie als Therapeut tätig sind, leiten Sie diesen Artikel auch an Ihren Berufsverband weiter, damit er ggf. aktiv wird.