Chemotherapie – die Behandlungskosten explodieren – die meisten Krebsärzte würden auf eine solche Therapie verzichten

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Es ist eine verhängnisvolle Tatsache, dass jedes Jahr mehr Menschen ihren Lebensunterhalt mit Krebs verdienen, als daran sterben.“ G. Eduard Griffin, amerikanischer Autor und Filmemacher

(Ein Beitrag von Vera Wagner)

Aus dem Barmer-Arzneimittelreport 2017 geht hervor, dass die Ausgaben für Krebsmedikamente in der ambulanten Versorgung seit dem Jahr 2011 um 41 Prozent gestiegen sind. Sie übertreffen damit deutlich die Kostensteigerungen aller anderen Medikamente ohne Rezepturen, die im gleichen Zeitraum um 20 Prozent wuchsen. Fünf der zehn Arzneimittel mit der größten Umsatzsteigerung werden demnach zur Behandlung von Tumorerkrankungen eingesetzt. Grund dafür seien vor allem die hohen Preise der Hersteller. Experten warnen davor, dass aufgrund der hohen Preise eine Finanzierung der Krebs-Therapie allein durch die Krankenkassen kaum noch zu leisten sein wird.

Die Behandlung eines Krebspatienten kann bis zu 200.000 Euro kosten. Kritik daran äußert die Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft. Sie mahnt außerdem, dass der Preis oftmals in keinem Verhältnis zu dem tatsächlichen Nutzen steht.

In einem Artikel des ZEIT-Magazins vom 25. Januar 2016 zitiert die Autorin Julia Friedrichs Wolf-Dieter Ludwig, einen der erfahrensten Onkologen Deutschlands, Mitglied der Arzneimittel-kommission: „Ich denke, dass wir erst in fünf bis zehn Jahren einschätzen können, ob diese vielen neuen, mitunter exorbitant teuren Arzneimittel wirklich einen eindeutigen Vorteil für die Patienten bedeuten. Dies gilt auch für die aufgrund ihres neuartigen Wirkungsmechanismus vielversprechenden Immuntherapien.“ Und weiter schreibt Friedrichs: „Einer US-amerikanischen Studie zufolge haben die Krebsmedikamente, die in der Zeit von 2002 bis 2014 zugelassen worden sind, die durchschnittliche Lebenszeit der Patienten um 2,1 Monate verlängert. Es geht also nur in Trippelschritten voran. In sagenhaft teuren Trippelschritten. Der SPD-Politiker Karl Lauterbach hat berechnet: Wenn jeder Krebspatient durch die neuen Medikamente im Schnitt ein Jahr Leben gewinnen könnte, summierten sich die Kosten für die neuen Therapien auf 45 Milliarden Euro im Jahr.“

In den 1970er-Jahren hatten Wissenschaftler vollmundig angekündigt, in ein bis zwei Jahrzehnten werde der Krebs besiegt sein. James Watson, Mitentdecker der Doppel-Helix-Struktur der DNA und scharfzüngiger Kritiker seiner Zunft, sah das schon damals anders. Solche Versprechungen seien im besten Fall „Wunschdenken“, im schlechtesten gar „Schwindel“, sagte er gegenüber dem Boston Herald. Und betitelte Nixons Antikrebs-Programm als einen Haufen Mist. Der zweifache Nobelpreisträger Linus Pauling vertrat die Meinung, dass der größte Teil der Krebsforschung auf Betrug beruht und dass die wichtigsten Organisationen zur Erforschung der Krebserkrankungen denjenigen verpflichtet sind, die sie finanziell unterstützen. Obwohl Milliarden in die Krebsforschung gepumpt wurden, ist es bisher nicht gelungen, das Problem Krebs grundlegend zu lösen. Im Jahr 1900 starb jeder achte in Deutschland an Krebs. Heute ist es jeder zweite, und im Jahr 2020 soll Krebs die Todesursache Nummer eins sein.

Die Behandlung von Krebs und degenerativen Erkrankungen ist ein nationaler Skandal. Je eher Sie das lernen, desto besser wird es Ihnen gehen.“ (Dr. Allan Greenberg, 24.12.2002)

Chemotherapie wird oft als letzte wirksame Behandlung zur Bekämpfung von Krebszellen angesehen. Sie gilt als eine der wichtigsten „Waffen“ im Kampf gegen Krebs. Diese Formulierung ist erstaunlich treffend: Die Chemotherapie wurde aus einem Kampfstoff entwickelt. Vor 77 Jahren entdeckten zwei amerikanische Pharmakologen, dass Senfgas Tumore schrumpfen lässt. Senfgas war das erste Zytostatikum. Das Grundprinzip ist bis heute unverändert: Wie das Senfgas basieren alle Krebsmedikamente auf Zellgiften, sog. Zytostatika, die Krebszellen abtöten oder in ihrem Wachstum hindern sollen. Tatsächlich sind Zytostatika oft karzinogene Substanzen, können also selbst Krebs erzeugen. Und: Tumorzellen wissen sich zu wehren. In japanischen Labors wurden Tumorzellen mit unterschiedlichen Zytostatika gefüttert: Ein Teil der Zellen überlebte und hatte schnell dazugelernt. Es bildeten sich Zellkulturen, die gegen viele Medikamente unempfindlich sind. Manche Medikamente wirken auch nur, solange sich eine Tumorzelle gerade teilt. Ausgerechnet langsam wachsende und scheinbar wenig aggressive Krebsformen sind daher oft vergleichsweise unempfindlich gegenüber einer Chemotherapie. Und nicht alle Zellen in einem Tumor verhalten sich gleich, denn Tumorgewebe verändert sich im Lauf der Erkrankung. Bei den vielen Zellteilungen, die schnell wachsende Krebsarten durchlaufen, bilden sich unter Umständen Zellen, die nicht mehr angreifbar durch Zytostatika sind. Sie haben eine Resistenz entwickelt.

Wissenschaftler des Fred Hutchinson Krebsforschungszentrums in Seattle, kamen in einer Studie – veröffentlicht im August 2012 im Fachmagazin Nature Medicine – zu dem Schluss: Die langwierige, Lebenszeit kostende Behandlung von Krebs ist alles andere als unbedenklich. Das Institut befragte damals alle US-Onkologen. 67 % beteiligten sich. 79 % der Ärzte lehnten für sich jede Form der Chemotherapie ab.

2009 veröffentlichte das Deutsche Krebsforschungszentrum in Heidelberg eine Studie, die die Erfolgsquote der Chemotherapie untersuchte. Das Ergebnis: Nur 2 bis 3 % der Patienten werden geheilt, die durchschnittliche Überlebensrate liegt bei 4 Jahren. Ohne Chemotherapie würden die Patienten deutlich länger leben.

„Seit rund 5.000 Jahren wird Krebs als eine Allgemeinerkrankung angesehen und nicht als örtliches Leiden“, schreibt der Heilpraktiker Jörg Rinne in seinem Buch „Tumore fallen nicht vom Himmel“. Und weiter: „Der Tumor ist in dieser Sichtweise nur das letzte Symptom eines langwierigen Krankheitsprozesses. Die Beseitigung der ursächlichen Faktoren muss die Basis jeder Krebstherapie darstellen. Leider wird in der herkömmlichen Medizin nur das Symptom, das Endstadium – der Tumor bekämpft.“

Und warum ist das so? Mit der konventionellen Tumortherapie lässt sich Geld verdienen. Sehr viel Geld. „In den Augen des Krebsestablishments ist ein Krebspatient ein Profitcenter“, schreiben Dr. John Diamond und Dr. Lee Cowden in ihrem Buch „Alternative Medicine: The Definitive Guide to Cancer“. (Quelle: https://iabdm.org/wp-content/uploads/2013/10/henderson.ppt)

Die Krebsindustrie ist ein $ 300-Milliarden-Geschäft – pro Jahr!