Aufwirkungen von A-Netz bis 5G – Das Baumsterben am Beispiel der Ulme

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Dass die Ulme direkt mit der Menschheitsgeschichte verbunden ist, ist in unserer christianisierten Welt fast unbekannt, doch nur fast. Es ist wie mit den unbeugsamen Galliern. Einige Menschen trotzen der Propaganda, die in der heutigen Zeit über viele Kanäle ausgeschüttet wird.

(Von Christian Kindlimann)

In der nordischen Mythologie ist bekannt, dass die Menschen aus Holz gemacht wurden, und so, wie vieles heute verdreht wird, wird auch „Holzkopf“ als Schimpfwort verwendet. Die Geschichte der Menschwerdung beginnt in den nordischen Mythen mit einem Strandspaziergang, als Odin mit seinen Brüdern am Meer entlangging und sie zwei Bäume fanden, eine Esche und eine Ulme. Aus der Ulme entstand die Frau, er tauft sie Embla, und aus der Esche der Mann, und er nannte ihn Ask. Vor der Menschwerdung waren die beiden Bäume „ohne Schicksal und lebendige Kraft“, wird überliefert. Der Göttervater Odin gab ihnen eine Seele, der eine Bruder, Hönir, gab die Vernunft und Loduur, der andere Bruder, das Blut oder die gute Farbe. Allein schon, dass die Ulme in der Entstehungsgeschichte der Menschheit vorkommt, lässt darauf schließen, dass es bei der Ulme um Kommunikation geht. Dass aus der Ulme die Frau geformt wurde, verdeutlicht das noch mal, sind doch Frauen definitiv kommunikativer als Männer, was auch Neurologen bestätigen.

Astrologisch wird die Ulme dem Merkur zugeordnet, also dem Tierkreiszeichen Zwilling, und im Zwilling ist das Thema Kommunikation ebenfalls ein zentrales. 2019 wird von Astrologen auch als „Merkur-Jahr“ beschrieben. Es begann am 20. März, als die Sonne in das Tierkreiszeichen Widder eingetreten ist. Merkur-Jahre sind Jahre großer Veränderungen. Sie verstärken sowohl das Gute wie das andere, und Umbrüche geschehen rasant.

Ich finde es immer wieder faszinierend, Synchronizität zu erleben und zu beobachten. Im Falle der Ulme nimmt das konkrete Züge an. Ich spreche von der kontroversen Diskussion um das 5G-Netz.

Was hat die Ulme damit zu tun? Schon im alten Griechenland wurde die Ulme in die Totenhaine gepflanzt, um mit den Ahnen in Kommunikation zu bleiben. Es gab auch keine Friedhöfe, sondern eben Totenhaine, also ein Bewusstsein dafür, dass es weitergeht und nach dem letzten Ausatmen in der Physis nicht einfach nichts ist. Die Ulme wird deshalb auch „Baum der Trauer und des Todes“ genannt. Zur Trauer gehört auch, darüber zu sprechen, sich auszudrücken und auch innere Kommunikation zu erleben. Der Gedanke, dass mittels der Ulme auch mit den Ahnen gesprochen werden kann, ist natürlich vollkommen abwegig!

Die Jahrtausende vergingen, Kommunikation fand von Angesicht zu Angesicht statt oder auch in der Stille, es gab eine innere Kommunikation. Für Nachrichten über weite Distanzen sandte man einen Boten, der die Nachricht überbrachte – also auch wieder von Angesicht zu Angesicht. In der Moderne veränderte sich das mit dem ersten Telegramm, das am 24. Mai 1844 versandt wurde. Dies war ein Meilenstein in der Menschheitsgeschichte, und wie bei so vielen Erfindungen war der Erfinder, Samuel Morse, überzeugt davon, dass die Welt durch seine Erfindung eine bessere werden sollte. Die Nachricht lautete: „What hath God wrought?“, ein Vers aus der Bibel („Was hat Gott bewirkt?“) Ich frage mich so ganz spontan, von welchem Gott er wohl gesprochen haben mag?

Nachdem 1854 das Telefon erfunden wurde, setzte 1960 das Ulmensterben ein. Dabei gibt es ein Phänomen zu beobachten, das meiner Ansicht nach Aufmerksamkeit verdient. In den 1960ern kam es zur rasanten Verbreitung von Fernsehgeräten, und zu jener Zeit wurde von der Deutschen Post auch das erste Mobilfunknetz installiert, das A-Netz. In dieser Zeit wurde der Schlauchpilz eingeschleppt, der durch den Ulmensplintkäfer verbreitet wird. Der Verlauf der „Krankheit“: Die Blätter welken, die Äste trocknen aus, und schließlich stirbt der ganze Baum. Diese Ulmenkrankheit hat fast den ganzen Bestand in Mitteleuropa dahingerafft. Die zweite Welle des Ulmensterbens wurde in den 1970er-Jahren registriert. Damals starben in England 70 % des Ulmenbestandes ab. Just zu dieser Zeit wurde ein weiteres Mobilfunknetz eingeführt, das B-Netz.

Wir können hier sehen, dass ein Baum, der über Jahrtausende mit der Kommunikation in Verbindung gebracht wurde, auf einmal den Planeten verlässt. Es ist bestimmt auch ein vollkommener Zufall, dass nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland die sogenannten Rüstermöbel gefertigt wurden. Solange der Baum steht, nennt man ihn Ulme, ist er gefällt und zur Verarbeitung bereit, heißt er Rüster. Rüstermöbel sind also Möbel aus Ulmenholz, und diese wurden im Nachkriegsdeutschland in Massen gefertigt.

Wir können also drei Dinge beobachten: die rasante Verbreitung der Fernsehgeräte, das Einführen von Mobilfunknetzen (aus unserer Perspektive die Steinzeit des Mobilfunks) und dazu Rüstermöbel in allen Wohnungen. Könnte es sein, dass damals der Wechsel vom Gedankenaustausch zur Gedankenprägung durch Massenmedien stattfand – von Kommunikation von Angesicht zu Angesicht zur Kommunikation mittels Glasfaserkabel und Funkwellen? Tatsache ist, dass diese Jahre maßgeblich dazu genutzt wurden, die Welt, wie wir sie heute kennen, zu erschaffen – auch und vor allem mittels Propaganda (Kommunikation). Ich möchte hier betonen, dass es dabei nicht um gut und böse geht, sondern lediglich um die Beobachtung dessen, was ist.

Die Ulme kommt aber auch immer mal wieder dazu, wenn man es gar nicht erwartet. Vor einigen Jahren hatten wir ein Filmprojekt und drehten den Film „im Quantenfeld der Bäume“, den man auch heute noch auf Youtube sehen kann. Natürlich wollten wir Bildmaterial von allen 12 Bäumen, auf die ich mich in meiner Arbeit konzentrierte, also das volle Duzend. Doch die Ulme machte sich rar und ich hatte keine Ahnung, wo in der Gegend eine Ulme zu finden ist. Wir standen also bei unserem Dorfschulhaus und filmten die wunderbare Kastanie, die dort steht, und völlig aus dem Nichts sah ich etwas hinter der Kastanie. Es war tatsächlich eine Ulme, und so kamen doch noch alle 12 zusammen.

Im Feld der Ulme kann es auch ziemlich nervös werden, vor allem dann, wenn wir unbedingt die Lösung eines Problems wollen. Die Ulme lehrt uns aber, dass wir jede Information zu gegebener Zeit erhalten und es keine Eile braucht im Leben. Je gelassener wir unser Leben leben, um so größer ist das Potential kreativer Entdeckungen. Von der Ulme könnte der Spruch sein: „Wer kriecht, der stolpert nicht.“ Wäre ich dem hektischen Impuls gefolgt: „Wir müssen jetzt unbedingt eine Ulme finden!“, bezweifle ich, dass ich sie gesehen hätte und wüsste heute noch nicht, dass dort beim Schulhaus eine Ulme steht. Dies ist ein weiterer Aspekt, der uns im Feld der Ulme erwartet. Scheinbare Gegensätze heben sich plötzlich auf, wir können Dinge neu verstehen, die uns vorher verschlossen waren. Auch in persönlichen Bereichen kann es sein, dass wir Informationen plötzlich neu verknüpfen und sich uns Dinge offenbaren, die wir für unmöglich gehalten hätten. Die Ulme bringt uns dem „was wäre wenn“ nahe und lädt uns ein, die Welt völlig neu zu entdecken.

Im meinem eBook „Heilkraft der Bäume“ erzähle ich nicht nur von Erlebnissen, die ich mit Bäumen hatte. Ich zeige auf, dass jeder, der möchte, sich diesem Feld, dieser Gemeinschaft anschliessen kann, und dass Bäume uns zu jeder Zeit unterstützen. Es liegt an uns, mit ihnen in Kommunikation zu treten und diese wertvollen Informationen in unserem Alltag zu nutzen.

Mehr dazu lesen Sie im kostenlosen eBook „Heilkraft der Bäume

Links

eBook «Heilkraft der Bäume»

https://www.flusssein.ch/heilkraft-der-baeume-ebook/

Im Quantenfeld der Bäume

https://youtu.be/WKsUbaGycZo