Auch Männer kommen in die Wechseljahre – Diese Symptome müssen Sie kennen

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Die “midlife crisis” des Mannes, ein Phänomen, über das unendlich Witze gerissen wurden, wird heute von der Wissenschaft als das definiert, was es in Wirklichkeit ist, nämlich die Wechseljahre des Mannes. Millionen Männer zwischen 40 und 55 Jahren erleben Veränderungen an ihrem Körper, denen sie hilflos gegenüberstehen.

Nicht nur bei Frauen, sondern auch beim Mann, sind Wechseljahre ein Thema. Die “Wechseljahre des Mannes” sind allerdings ein Tabuthema. 

Tatsächlich lässt sich bei manchen Männern im Alter eine hormonelle Umstellung beobachten, die ähnliche Symptome verursachen soll wie die weiblichen Wechseljahre.

Die Wechseljahre beim Mann sind eine saloppe Bezeichnung dafür, dass es bei manchen Männern mit zunehmendem Alter, ähnlich wie bei allen Frauen, zu hormonellen Veränderungen kommt.

Vor allem muss betroffenen Männern jedoch klar werden: Wechseljahre bei Männern? – Ja, die gibt es!

Wir können jedem Mann, aber auch vor allem Frauen, um die Männer besser zu verstehen, wenn die Gefühle Amok laufen, die Lektüre des Buches “Der Feuerzeichen-Mann: Wenn Männer in die Wechseljahre kommen”, empfehlen!

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Wenn die Sexualhormone weniger werden, verursacht das bei Männern andere Symptome als bei Frauen. Der medizinische Fachbegriff, wenn der Mann in seine Wechseljahre kommt, lautet Andropause oder auch Penopause. Der Begriff Andropause für die Wechseljahre des Mannes ist ungünstig.
Zum einen bedeutet er übersetzt „Tod des Mannes“ (Menopause = Tod der Periode). Zum anderen kommt es bei Männern nicht zu einem drastischen Hormonabfall innerhalb relativ kurzer Zeit wie bei Frauen, sondern zu ganz allmählichen Veränderungen. Sehr langsam über Jahrzehnte sinkt der Testosteronspiegel, während der SHBG-Spiegel steigt.

Daraus resultiert schließlich ein diskretes Defizit und kein nahezu völliger Hormonmangel, wie es bei Frauen mit dem Östrogen der Fall ist. Daher erscheint die Bezeichnung „Partielles Androgendefizit des alternden Mannes“ (PADAM) passender.

Das Phänomen ist im Allgemeinen noch nicht sonderlich bekannt. Das liegt zum einen daran, dass der Prozess schleichender als bei Frauen verläuft. Aber auch daran, dass zwar Symptome wie Erektionsstörungen auftreten, die dann diskret mit Potenzmitteln behandelt werden, jedoch nicht unbedingt mit den männlichen Wechseljahren in Verbindung gebracht werden.

Viele Männer erleben ihre Wechseljahre als deutlich definierbaren Lebensabschnitt.

Wenn der Zahn der Zeit am Manne nagt, durchlebt auch das starke Geschlecht Unannehmlichkeiten.Die Wechseljahre, verschrien als alleiniges Frauenproblem, bescheren dem Mann ein Wechselbad der Gefühle.

Er kauft sich einen Sportflitzer, macht auf Jung oder “Teenager-Spätauslese” färbt sich die Haare, verbringt stundenlang im Bad, quetscht sich in “hautenge Jeans” und sehnt sich nach einer Freundin, die gerade erst Abitur gemacht hat um damit sein Ego aufzupolieren.

Es ist der Testosteronmangel der beim Mann die Wechseljahre auslöst.

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Symptome für Wechseljahre beim Mann

Folgende Beschwerden können einzeln
oder in Kombination auftreten:

  • Schwäche
  • Mattigkeit
  • Muskelabbau
  • Kraft schwindet
  • Reizbarkeit
  • Gefühlsschwankungen
  • Innere Unruhe
  • Gedächtnisleistung nimmt ab,
  • Konzentrationsschwäche.
  • verminderte Libido (weniger sexuelle Lust),
  • Erektionsprobleme
  • Glieder- und Gelenkschmerzen
  • Knochendichte verringert sich
  • Gelenkbeschwerden treten auf
  • Schweißausbrüche
  • Wärmeempfindlichkeit
  • Schlafstörungen
  • Müdigkeit
  • Gewichtszunahme
  • Bauchfett nimmt zu
  • Nervosität
  • Depression

Was kann “Mann” tun?

Die Hormonproduktion ist abhängig von der Lebensführung. Gesunde Ernährung, körperliche und sexuelle Aktivität und wenig Stress fördern die körpereigene Testosteronproduktion. Deshalb ist eine gesunde Lebensführung der erste Schritt, um dem Hormonmangel entgegen zu wirken.

Ernährung!

Ziel ist es, sein normales Gewicht zu halten oder zu erreichen. Dies wird durch einen Body Mass Index zwischen 18 und 25 definiert.

Eine gesunde Ernährung sollte folgende Grundregeln beachten:

  • Nicht mehr Energie durch Nahrung aufnehmen als man verbraucht
  • Ausgewogen und fettarm kochen
  • Vorwiegend vegetarisch essen mit reichlich Gemüse, Obst und Ballaststoffen
  • Ca. 2 Liter Flüssigkeit am Tag trinken. Vorzugsweise Wasser und ungesüßten Tee
  • Alkohol nur in Maßen konsumieren
  • Körperliche und sexuelle Aktivität

Aktive Männer haben einen höheren Testosteronspiegel. Sie sollten regelmäßig Sport treiben wie zum Beispiel Joggen, Fahrradfahren oder Krafttraining.

Die körpereigene Hormonproduktion wird auch durch regelmäßige sexuelle Aktivität angeregt.

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Dem Sexualleben sollte ausreichend Zeit eingeräumt werden, denn längere Abstinenz kann mit der Zeit zum Absinken der Hormonproduktion führen und damit zum Nachlassen der Lust.

Stressabbau!

Chronischer Stress verkürzt die Lebenserwartung und beschleunigt das Altern durch erhöhte Cortisonwerte im Blut.

Durch Entspannungstechniken wie zum Beispiel Joga, Tai-Chi, autogenes Training oder Sport kann man dem entgegenwirken.

Auf Rauchen, Alkohol- oder Drogenexzesse sollte gänzlich verzichtet werden.

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